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Solässt sich’s leben

Das Sonnenstein Ensemble verbindet vier moderne Baukörper mit den Gebäuden der Umgebung, darunter der historische Altbau der ehemaligen Ringbrotwerke aus dem Jahr 1916, der behutsam revitalisiert wurde.

Architektonische Visualisierung des Sonnenstein Ensembles mit begrünten Dächern und Balkonen.

Das Siegerprojekt von Thaler Thaler Architekten überzeugte die Jury des Architekturwettbewerbs insbesondere durch die sensible Eingliederung in die bestehende Stadtstruktur. Das Grundstück zwischen Sonnstein- und Reindlstraße bietet Raum für vier neue Gebäude die sich terrassiert nach oben verjüngen und dadurch sonnige Freiräume entstehen lassen. Breite Arkaden und eine aktive Erdgeschoßzone schaffen einen lebendigen Stadtraum.

Architektur im Dialog 
mit der Stadt

Architekturzeichnung eines modernen Wohngebäudes mit Balkonen und Grünflächen, Sonnenstein Ensemble.
Symbolbild aus dem Entwurf © Thaler Thaler Architekten

Zwischen den Gebäuden entsteht ein Ort der Begegnung und der Erholung: Der ruhige, begrünte Innenhof wird zum Mittelpunkt, die diagonale Durchwegung zur täglichen Abkürzung und der vorgelagerte Stadtplatz am Ende der Sonnensteinstraße zum urbanen Treffpunkt. Kurzum: Im Sonnenstein Ensemble finden sich viele einladende Orte für kurze Gespräche, entspanntes Innehalten und ein Ankommen ohne Umwege.

Architektonische Visualisierung des Sonnenstein Ensembles mit Gebäuden, Bäumen und Passanten.
Symbolbild aus dem Entwurf © Thaler Thaler Architekten

Gedacht für morgen

Das Sonnenstein Ensemble denkt an morgen. Die terrassierten Baukörper öffnen sich zum Licht und machen Regen zu einer Ressource. Die Energieversorgung aus Grundwasser und Photovoltaik macht das Ensemble langfristig zukunftsfähig.

Die Nutzungen im Detail

So·Lofts

Die So·Lofts in den ehemaligen Ringbrotwerken schaffen zeitgemäße Arbeitswelten im historischen Architekturjuwel aus 1916. Auf 163 bis 350 m² bieten die Büro-Lofts großzügigen Raum für kreatives Schaffen. Die begrünte Dachterrasse lädt zu gemeinsamen Pausen und entspannten Zusammenkünften ein.

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Fassade des Sonnenstein Ensembles mit Skulpturen und vielen Fenstern.Miete

So·Offices

Mit den So·Offices entstehen lichtdurchflutete Büroflächen für rund 400 Arbeitsplätze zur Miete. Sieben Büroetagen bieten flexible Flächen von 215 bis 920 m² sowie unterschiedliche westseitige Außenbereiche.

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Architektonische Zeichnung des So·Offices Bürogebäudes im Sonnenstein Ensemble, Dresden.Miete

So·Spaces

Ergänzt wird das Nutzungsspektrum durch die So·Spaces: Die Räumlichkeiten in der Erdgeschoßzone können im Eigentum erworben werden und eignen sich für eine Vielzahl urbaner Nutzungen – ob als Geschäft, Café, Büro, Ordination und vieles mehr.

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Architektonische Zeichnung des Sonnenstein Ensembles mit Menschen im Vordergrund.Eigentum

So·Homes

Im freifinanzierten Eigentum entstehen 97 Wohnungen mit ein bis fünf Zimmern. Nahezu alle So·Homes verfügen über großzügige Veranden, die den Wohnraum nach außen erweitern.

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Architektonische Skizze eines modernen Mehrfamilienhauses mit begrünten Balkonen im Sonnenstein Ensemble.Eigentum

So·Ateliers

Für alle, die Arbeiten und Wohnen miteinander verbinden möchten, bieten drei So·Ateliers ein stimmiges Raumkonzept. Auf zwei Ebenen eröffnet sich großzügiger Raum für kreatives Leben.

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Fassadenansicht eines Wohnhauses mit Balkonen und Pflanzen, Silhouetten von Menschen und Tieren im Erdgeschoss.Eigentum
Nachhaltigkeit

Zukunftsfähig geplant

Blick durch grüne Blätter auf den Himmel, Sonnenstrahlen scheinen hindurch.

Das Sonnenstein Ensemble möchte einen aktiven Beitrag zu einem positiven Stadt-, Wohn- und Arbeitsklima leisten.

Es ist geplant, dass bei den Neubauten die Energieversorgung ressourcenschonend aus natürlichen Quellen erfolgt: Heizung und Temperierung sollen über Geothermie (Grundwasserwärmepumpe) realisiert werden, wodurch fossile Energieträger weitgehend vermieden und Betriebskosten reduziert werden können. Ergänzend ist vorgesehen, auf den Dächern eine Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Solarstrom zu installieren, die zur Eigenstromversorgung beitragen soll.

Die Außenräume sind nach dem Prinzip der Schwammstadt konzipiert: Entsiegelung, Begrünung, schattenspendende Bäume und Terrassen mit bepflanzten Trögen sollen Regenwasser zurückhalten. Umlaufende Veranden und integrierter Sonnenschutz sind geplant, um die Aufheizung der Fassaden zu reduzieren und den Kühlbedarf zu senken.

Neben den Neubauten wird auch der historische Bestand bewahrt. Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Ringbrotwerke wurde behutsam generalsaniert, mit dem Ziel, die Originalstruktur von 1916 zu erhalten und gleichzeitig auf modernen technischen Standard zu bringen. Durch die Weiterverwendung der Bausubstanz wurden Ressourcen geschont und Abbruchabfälle reduziert.

Für die Revitalisierung der Gerstnerstraße (So·Lofts) wurde der klimaaktiv-Standard in Silber erreicht. Für den Neubau wird die ÖGNI-Gold-Zertifizierung angestrebt.

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